Das war Frequency 2009…

Ein kleiner Bericht vom Frequency-Festival vom 20. bis 22. August 2009 in St. Pölten…

Geplant war dieser Artikel schon für den August. Aus irgendeinem Grund war meine Motivation, den Zuckerzwetschkenfee-Blog weiter zu erhalten, aber nicht mehr wirklich vorhanden. Da jetzt wieder die Konzertsaison beginnt hat mich dieselbige aber wieder gefunden. Deswegen gibts jetzt einmal ein paar Nachträge und dann einen unregelmäßigen Konzertblog.

Also… das Frequency-Festival 2009. Zum Einen: es war herrlich. Die ersten zwei Tage hatten wir traumhaftes Wetter, nur am dritten Tag sind wir dann ein bisschen im Regen ersoffen. Nun aber mal langsam…

Das erste Konzert war AFI. Eine Band, von der ich nur denkbar wenige Lieder kannte. Sie habens aber geschafft, in den nachmittäglichen Auftritt richtig viel Power und Stimmung reinzubringen und die Zuschauer mitzureißen. Es war eine wirklich kleine, feine Show, die auch sehr viel Spaß gemacht hat, wenn man kein eingefleischter Fan ist. Würde ich mir durchaus noch einmal ansehen. Bestes Lied: Miss Murder.

Weiter ging es dann zu Volbeat. Von denen kannte ich gar nichts und die sind mir im Grunde auch eine Spur zu hart. Die Stimmung während dem Konzert war trotzdem super und das bangen und pogen hat richtig viel Spaß gemacht. Außerdem gibts von ihnen eine Coverversion eines Johnny Cash-Songs, das Lied war wirklich der Hammer (das Lied heißt Sad Man’s Tongue)!

Rise Against habe ich nur sehr kurz mitbekommen, da hab ich meiner Begleitung versprochen, uns auf der anderen Bühne etwas anzuschauen. Allerdings habe ich die kurz davor schon live gesehen – Fazit: SEHR sehenswert, eine tolle Liveband!

Abschluss dieses Tages waren dann zum Einen eine halbe Stunde Pendulum (waren angeblich sehr gut aber ich mag halt kein Elektro) und eine viertel Stunde Peter Fox (war WIRKLICH gut, aber da mussten wir dann weg). Dazu kann ich also wenig schreiben… Nur, dass Haus am See live sehr, sehr gut war.

Farin Urlaub Racing Team liebe ich musikalisch wirklich sehr, live war es aber die einzige Enttäuschung auf diesem Festival. Er hat nur ein Set seiner eher ruhigeren Lieder gespielt, die ich nicht so gern habe. Der typische Farin-Style, den man auch von die Ärzte kennt kam total zu kurz. Einzig „Abschiedslied“ hat ihn ein bisschen rausgerissen.

Dann gings ab zu Kettcar – einer meiner alltime-Favourites und sie hielten was sie versprachen. Es war ein etwas ‚anderes‘ Konzert, weil es nicht das typische gedrängte Gehüpfe und Gekreische war, sondern ein wirklich gemütliches Musikhören, mit in der Wiese sitzen und den Sound einfach auf sich einwirken lassen. Bei Balu hätte ich beinahe eine Träne vergossen weil es wirklich wundervoll emotional war. Wenn sie jemals wieder in Wien oder in der Nähe spielen bin ich GANZ FIX dabei (bestes Konzert des Festivals!!).

Kasabian hat keinen allzu bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Musik gefällt mir recorded besser als live, ist aber allgemein nicht ganz meine Richtung.

Bloc Party war angeblich sehr gut, ist aber ähnlich wie Pendulum einfach nicht meins.

Radiohead war ein interessanter Abschluss des zweiten Tags. Ich habe gelernt, woher Muse ihre Inspiration haben, die Bühnenshow war einfach ganz unglaublich und atemberaubend, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich um ein Festival gehandelt hat. Allerdings muss ich schon sagen, dass mir nach einer dreiviertel Stunde eher depressiv zumute war und wir uns das Konzert nicht mehr bis zum Ende angesehen haben. Creep habe ich daher leider nicht gehört, aber ich habe Karma Police kennengelernt und dieses Lied ist einfach TOP.

The Sounds und The Editors waren sehr fein und eine gute Einstimmung auf The Subways. Besonders toll fand ich, dass sie den Refrain von „Rock’n’Roll Queen“ auch einmal auf deutsch gesungen haben. Das zeigt für mich die Beschäftigung mit dem Ort, an dem man auftritt und über sowas freue ich mich immer besonders. Das Konzert war wirklich sehr sehenswert.

Der Abschluss für uns war dann Mando Diao, die ich auch einige Monate zuvor schon gesehen habe. Der Sound bei ihrem Auftritt war leider nicht so gut wie erwartet, aber sie waren dafür sehr gesprächig für ihre Verhältnisse und haben versucht, aufs Publikum einzugehen, da wurde ihnen auch der nicht ganz optimale Ton verziehen. Besondere Highlights: TV&Me und Long before Rock’n’Roll. Schade war, dass man bei Ochracy fast nichts gehört hat )=

Alles in allem hatten wir viele wunderbare musikalische Erlebnisse, die Konzerte waren wirklich super und die Stimmung der Hammer – Frequency 2010 Karten sind mittlerweile auch schon gekauft =D

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10 Kommentare zu „Das war Frequency 2009…

Gib deinen ab

  1. schön, dass du das projekt wieder in angriff nimmst. 🙂
    das line-up war ja spitzenmäßig (vor allem um the subways, kasabian und bloc party beneide ich dich).
    dann wünsche ich dir viel spaß auch in diesem jahr. 😉

    1. dankeschön! ja, es war wirklich sehr cool! aber dieses jahr ist es fast noch besser, ich freu mich schon total und bin irre gespannt auf die ganzen bands!

  2. gerade mal geguckt, was denn dieses jahr da los ist. mir fallen fast die augen raus… O__O
    und alle auf einem festival (gaslight anthem <3)

  3. Oh, schön, dass du hier weitermachst! =)

    Hm, das Lineup hätte meine persönlich bevorzugten Richtungen zwar nicht perfekt getroffen, aber es klingt trotzdem sehr, sehr toll. Die Stimmung auf den Konzerten und Festivals ist schon immer so genial… Schade, dass sich meine Lieblinge so selten in meine Nähe verirren, gerade durch solche Beiträge wächst dann doch die Sehnsucht nach nem durchgehüpften Abend. ^^

    Und hach, Miss Murder find ich auch klasse!

    1. schön, dass es anscheinend ein paar leute gibt, die hier gern gelesen haben +freu+ ja, ab und an möchte ich hier schreiben, aber nur um für mich selbst zu sammeln. das blog zu pushen oder so, das ist mir mit dem episodenfilm gemeinsam einfach zu anstrengend und zuviel arbeit…
      das glaub ich dir gern. das schöne bei mir ist halt, dass die meisten künstler, die nach österreich kommen, schon in wien halt machen und von dem her hab ich da richtig glück. da kommen jedes jahr tolle bands. und st. pölten (wo das FQ jetzt stattfindet) ist auch nicht sp weit weg.
      AFI waren vor nem monat auch auf nem minifestival in wien, mit sum 41, aber das hab ich verpasst )))=

  4. huhu liebe Paleica,

    nun nehm ich mir aber endlich mal die Zeit und schau hier musikmäßig wieder bei dir rein. Ah – das Festival hätt mir auch gefallen. Spontan wär A Fire Inside (das ist doch AFI, gell?) mein „Favorit“ gewesen – alles was ich bisher von denen gehört hab (da läuft viel auf dem AMI-Sender AFN bei uns) hat mir super gefallen. Dann Mando Diao, klar – von denen gefällt mir auch viel. Radiohead hat mir ein Kollege was ausgeliehen, muss ich mich noch reinhören 🙂 Peter Fox – von ihm mag ich vor allem „Schwarz zu Blau“ 🙂

    ich wünsch dir schöne und relaxte Pfingsttage, liebe Grüsse an dich *winke
    Ocean 🙂

    1. liebe ocean, ich freue mich, dass du dich auch wieder hierherverirrt hast (=
      die heißen a fire inside? was du alles weißt. danke für die aufklärung ^.^ radiohead ist mir einfach zu depressiv auf die dauer. sie sind sicher gut und alles und die bühnenshow war wirklich der hammer, aber gefühlsmäßig ists halt irgendwie düster.
      schwarz zu blau gefällt mir auch, aber meine favoriten sind haus am see und das zweite gesicht, das ist auch wahnsinn das lied…

  5. Hach herrje, ich glaub für Festivals bin ich zu alt 🙂
    Obwohl ich keine Sekunde gezögert hätte wenn Depeche Mode doch beim Download Festival in GB aufgetreten wären. 😀
    Fabs = Freak!

    1. ach so ein blödsinn aber auch! man kann ja auch – so wie ich immer schon ^.^ – die lightversion genießen +g+ dh ich fahre hin und über nacht nachhause und schlafe maximal 1 nacht dort und die eher im auto. das geht ziemlich gut (=

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