Stereophonics – Juli 2010

Dienstag vor 1 Woche (am 6. Juli 2010) war ich zum zweiten Mal in der Arena Wien. Dieses Mal bei den Stereophonics. Eine Band, von der ich von den Songs, die ich kannte, einen ganz anderen Eindruck hatte. Ich war aber nicht negativ überrascht. Ganz im Gegenteil.

Ich wusste nicht, dass es sich hierbei um eine mittlerweile schon routinierte Rockband handelt, die seit den 90er Jahren bekannt sind. Das dämmerte mir erst, als ich das Publikum betrachtet habe. Wir Mädels waren mit unseren 23 Jahren deutlich im jüngeren Viertel der Konzertbesucher. Der Durchschnitt war wahrscheinlich ca. 10 Jahre älter.

Was ich auch interessant fand war, dass es die Band gar nicht notwendig hatte Stimmung zu machen, da das Publikum schon sooo voll Power war als sie auf die Bühne kamen. Überrascht war ich auch, wie attraktiv die Herren Stereophonics eigentlich waren (; Anfangs kamen auch die Songs die ich nicht kannte denen die ich kannte von der Art recht nah. Mit der Zeit und mehreren Liedern merkte ich aber, dass sie wirklich nicht im entferntesten in den Indie Rock der späten 00er-Jahre einzuordnen sind. Sie hatten teilweise ein bisschen einen Touch von Pearl Jam und Oasis, aber rockiger.

Die Stimmung war das Konzert über toll, die Leute sind total mitgegangen und besonders gut gefallen hat mir, dass sie selbst soviel Spaß am Auftritt hatten. Besonders der Drummer aber auch der Leadsänger haben es sichtlich genossen, auf der Bühne zu stehen. Geredet haben sie nicht sehr viel, das störte aber nicht sonderlich, so konnten sie wenigstens die Zeit nutzen um möglichst viele Songs zu bringen.

Vom Sound her waren sie zuerst etwas falsch eingestellt (ich bin noch nicht sicher, ob ich die Arena als Konzertlocation so mag). Der Bass war echt schwer auszuhalten (ICH musste mir Ohropax holen. So etwas tue ich sonst niemals!). Mit der Zeit wurde das aber dann deutlich besser. Stimmlich haben sie eindeutig gehalten, was die mir bekannten Lieder versprochen hatten.

Alles in allem: tolle Stimme, tolle Stimmung – es hat sich definitiv gelohnt!

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4 thoughts on “Stereophonics – Juli 2010

  1. wenn die location nicht stimmt, ist das irgendwie immer ein manko. umso besser, dass es dir trotzdem so gut gefallen hat. 🙂 ich gehe viel zu selten auf konzerte. eigentlich so gut wie nie, da nie jemand mit mir hin gehen würde, denn meinen musikgeschmack teilt niemand aus meinem nährern umfeld so wirklich. und alleine weiß ich nicht, ob ich es so prickelnd finden würde.
    so hoch ist das durchschnittsalter da gewesen? ich bin leicht irritiert. 😀 da hätte ich jetzt auch nicht mit gerechnet, aber man lernt immer dazu.

    1. herrje yvie, du kannst nicht einfach deinen blog löschen ohne mich über den neuen zu informieren /:
      ich war heuer auch noch auf keinem einzigen konzert, aber es ist bis dato noch nichts nach meinem geschmack in wien gewesen. in 2 wochen ist aber das novarock festival, darauf bin ich schon gespannt. ich freu mich, obwohl ichs auch gleichzeitig ein bisschen gruselig finde. soooviele menschen immer.
      ich hab auch nicht grade viele, die dieselbe musik hören, von dem her ist das auch nicht immer einfach. mit einer freundin deckt es sich in vielerlei hinsicht, aber wenn sie nicht gehen mag oder kann hab ich auch niemanden. alleine würd ich nur in absoluten ausnahmefällen machen.
      das durchschnittsalter war da bestimmt ende 30. hat mich auch sehr gewundert!

  2. ich hab seit Tagen einen Ohrwurm und jetzt weiß ich endlich wieder was es ist! Stereophonics!

    You saved me
    Chris

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