„7 Sachen“ Stöckchen

onelovelyblogaward Ich gehöre ja zu dieser leicht verrückten Spezies, die auch nach 7 Jahren Bloggerleben immer noch gern Stöckchen annehmen und drüber nachdenken, mit welchem Inhalt man sie füllen kann. Wenn es schöne Stöckchen sind. So wie der One Lovely Blog Award, für den ich von Bee gleich nochmal nominiert wurde: ich kann/darf/soll hier 7 Sachen erzählen. Über mich. Da das hier ein Musikblog ist und ich in letzter Zeit im Episodenfilm ohnehin soviel über mich allgemein erzählt habe, werde ich hier 7 Sachen über mich und Musik erzählen.

  1. Ich liebe Musik seit ich denken kann, kann aber gar nicht singen – außer bei Singstar. Singen ist so eine Achillesferse von mir (genau wie malen). Ich habe den Ton im Kopf, aber ich bringe ihn nicht über meine Stimme an die Luft. Gemein ist das! Deswegen würde ich auch nienieniemals irgendjemandem irgendwas vorsingen. Außer ich bin betrunken. Aber aus dem Alter bin ich ja draußen ^.^ Nur Singstar spiele ich ausgesprochen gern – wenn ich „mitsinge“ – also eine Tonlage hab, an der ich mich anhalten kann, dann gehts.
  2. „Wenn ich groß bin, werde ich Klaviervirtuosin.“ Instrumente und ich – als Kind wollte ich unbedingt Klavier spielen. Ich musste aber erst einmal Blockflöte lernen. Das hat mir dann aber soviel Spaß gemacht, dass ich es auch 4 Jahre lang gemacht habe. Nach einem halben Jahr Klavier war dann die Volksschule aus, in der man Musikunterricht nehmen konnte, die Musikschule meldete sich trotz 2maligem Nachfragen nicht wegen einem Unterrichtstermin und seit ich ausgezogen bin verstaubt die Gitarre meiner Mutter in meiner Wohnung. Aber irgendwann werde ich ganz bestimmt ein Instrument spielen lernen 🙂
  3. Über Geschmack kann man nicht streiten. Mein allererstes Lieblingslied war „Limbo Dance“ von David Hasselhoff. Ich war 3. Das Album war auch meine erste Musikkassette.
  4. Jeder braucht eine Hymne. Und meine war viele Jahre lang „It’s my Life“ von Bon Jovi. Wenn es beim Fortgehen dieses Lied gespielt hatte, war ich nicht mehr zu stoppen!
  5. Bangin‘ and pogin‘, baby! Während die meisten meiner Freunde zum Tanzen immer Hip Hop und House bevorzugten, konnte man mich damit (und kann es bis heute) einfach nur jagen. Keine zehn Pferde bringen mich an einen Ort, wo ich mir so etwas anhören muss (außer es wird Geburtstag gefeiert, gepoltert oder es gibt sonst einen Anlass, bei dem sich musikbedingt schlecht absagen lässt). Ich war immer glücklich, wenn ich vollkommen verschwitzt, mit verschmierter Schminke und ausgepowert nachhause kam. Von einem Punkrockmetal-Gemisch.
  6. Immer ein bisschen anders. Meinen Musikgeschmack würden sicherlich viele als eigenwillig bis sehr seltsam beschreiben. „Wie soll denn das zusammenpassen?“ Gar nicht. Macht aber nix. Ich habe sehr früh aufgehört, Radio zu hören und es ist bis heute das Medium, das ich von allen am wenigsten mag. Charts höre ich etwa seit meinem 13. Lebensjahr nicht mehr, ich hab also meistens keinen tau davon, was grade „in“ ist. Als meine Freunde anfingen, „coolen“ Hiphop zu hören, entdeckte ich Cat Stevens, Simon and Garfunkel und viele andere Schätze aus dieser Zeit, die ich mit einer Freundin immer heimlich gehört hatte. Auch heute werde ich schief angeschaut, wenn ich erzähle, dass Udo Jürgens mein Lieblingsmusiker ist. Macht aber auch nix.
  7. Der Ohrwurm gegen den Ohrwurm. Als ich 13 war und grade total abgetaucht bin in die Musikwelt der 70er, gab es ein Lied, das ich wochenlang nicht aus dem Kopf gebracht habe: „The Boxer“ von Simon and Garfunkel. Ich hab es wohl eine gefühlte Million Mal gehört und mindestens doppelt so oft vor mich hingesummt. Wenn sich aus irgendeinem Grund ein Lied in meinem Kopf breit gemacht hat, das mich genervt hat, habe ich bewusst angefangen, „The Boxer“ vor mich hinzusingen, damit ich den anderen Ohrwurm loswerde, da mir dieser lieber war. Das mache ich bis heute – mit dem Effekt, dass „The Boxer“ keinen Ohrwurm mehr auslöst, ich aber das nervige andere damit aber meist aus den Gedanken gut verbannen kann.

Danke liebe Bee für die Nominierung. Mit dem Weiternominieren hab ich es ja nicht sooo 🙂 Ich freu mich aber über jeden, der es mitnimmt! Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und vielleicht hat es ja den einen oder anderen von euch auch gut unterhalten. Ich könnte wohl ewig noch so weitermachen, aber das wäre ja langweilig 😉

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11 Gedanken zu “„7 Sachen“ Stöckchen

  1. Schön zu lesen. Ich wollte auch mal Musiker werden (dafür hat es nicht gereicht). Habe stattdessen lange über Musik geschriieben (und würde es gern wieder häufiger tun) und bin, vor allem seit vorigem Jahr, wieder selbst aktievr Freizeitmusiker geworden, siehe auch hier: http://www.meerstimmig.de. Der „Geschmack“ geht von „ernster“ Musik bis hin zu Queen, Liedermachern, Jazz, manchmal Blues und allem, was eine gewisse Qualität hat, manchmal auch Crossover-Geschichten.

  2. Liebe Paleica,
    Ich habe mich bewusst für deinen Musikblog entschieden, hier gibt man einfach ganz anderes über sich preis. Und ich bin echt begeistert, wie schön deine 7 Sachen geworden sind. Es war auch immer mein Wunsch singen zu können, leider auch bei mir nicht so das Ganze. Dafür singt meine Tochter im Chor, sie hat eine traumhafte Stimme. Die Begabung hat mich einfach übersprungen 🙂
    Und The Boxer von Simon und Garfunkel, sehr sehr schön. Die LP habe ich fast totgenudelt.
    Herzlichen Dank für’s Mitmachen.
    Liebe Grüße, Bee

    • liebe bee, das freut mich sehr – es ist schön, wenn die „nebenblogs“ mit ihren nischenthemen auch ein wenig freude machen können 🙂 mir hat es auch spaß gemacht, durch die thematische eingrenzung kommt man dann auf sachen, die einem sonst nie eingefallen wären, die aber vielleicht durchaus unterhaltsam sind 🙂
      oh wie schön, dass deine tochter dieses talent hat, ich finde das sehr beneidenswert!
      und ja, the boxer ist ein ganz tolles lied. obwohl ich sound of silence mindestens so mag, aber irgendwie ist das einfach geblieben.

  3. Ach ja, schon zu lesen 😉 The Boxer, immer wieder sehr gern. Bei dieser Gelegenheit kann ich das (einzig akzeptable) Cover von Mumford & Sons empfehlen. Mr. Mumford macht seine Sache da sehr gut wie ich finde… Ansonsten ist es eins der „uncoverbaren“ Lieder!
    Und spätestens bei David Hasselhoff musste ich mich beherrschen nicht loszulachen, denn der gute Mann war damals wirklich ein unglaublicher Held. Ich kann mich noch gut an diese „Frage-Antwort“ Alben (meine liebsten Schulfreunde usw.) erinnern. JEDER (ausnahmslos) hat damals die Frage nach Lieblingsstar und -Lied mit „I’ve been looking for freedom“ und David Hasselhoff beantwortet 😉

    • ja, das mumford&sons cover von the boxer mag ich auch. aber das original bleibt für mich trotzdem ungeschlagen 🙂
      😀 ja er war einfach der beste. obwohl ich ja noch viel mehr kitt-fan war 🙂

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