The Calling – Wherever you will go

Ein Lied, das vermutlich eh jeder kennt, das mittlerweile auch schon eher „uralt“ ist und gestern in meiner Autoplaylist auftauchte und auf ein offenes Ohr stieß. Es hatte einfach grad den richtigen Sound, die richtige Stimmung.

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Dieser Tage passenderweise „These Days“

 

Ein Hauch von Frühling, ein Hauch von Nostalgie, von einem Gefühl der „guten alten Zeit“, die es außer in unserer Illusion ohnehin nie gab.

These days the stars seem out of reach
These days there ain’t a ladder on the streets
Oh no, no, no
These days are fast, nothing lasts in this graceless age
There ain’t nobody left but us these days

Don’t worry don’t hurry shake it easy

Aller Jahre wieder wird es November und im Leben der Zuckerzwetschkenfee alias Paleica beginnt die große Endjahresreflexion. Die ist mal fröhlicher, mal trüber, aber immer ein bisschen mit emotionalem Schneckenhausmodus verbunden, denn nur im innersten des Schneckenhauses findet sich sowas wie Wahrheit. Das war jetzt wirr, ist spontan aus den Fingern gesprudelt, macht aber nix. Lustigerweise habe ich in den letzten Wochen mehrmals ein Lied (passiv) gehört, das mir schon viele Jahre nicht mehr untergekommen ist. Ein Lied, das mich an sehr viel frühere Zeiten erinnert, als Frau Brausewetter und ich, grade mal Teenager geworden, mit je einem Stöpsel im Ohr über die Neusiedler Hauptstraße flaniert sind und 6 Kugeln Eis gegessen haben. Als wir unbeschreiblich stolz waren, dass uns jemand irgendeine „Bauerndisco“ mit Eintritt ab 18 empfohlen hat. Als wir Schwärmobjekten Spitznamen gaben und in seitenlangen Briefen vor uns hinträumten. Als alles noch offen, aufregend und harmlos war. Naja fast.

Ich vermisse diese Zeit. Manchmal. Im November.

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